Ich komme aus der Kulturarbeit.

Über zwanzig Jahre war ich im Kulturmanagement tätig. Mein Schwerpunkt lag auf Publishing, Kommunikation und der Umsetzung komplexer Projekte. Ich habe interdisziplinäre Teams geführt, vielschichtige Prozesse koordiniert und in anspruchsvollen, leistungsintensiven Umfeldern gearbeitet.

In dieser Zeit habe ich immer wieder erlebt, wie Menschen im Berufsleben an ihre Grenzen geraten. 2011 habe ich diese Grenze selbst erfahren. Anhaltende Überlastung und fehlende Abgrenzung führten zu einer Erschöpfungsdepression. Diese Erfahrung hat mich nachhaltig geprägt.

Seitdem habe ich mich beruflich wie persönlich neu ausgerichtet. Der Fokus meiner Arbeit liegt heute auf der Frage, wie psychische Gesundheit im Zusammenspiel von individuellen Anforderungen, organisationalen Strukturen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen entsteht oder verloren geht. Arbeit ist dabei ein zentraler, aber nicht der einzige Kontext.

Mich interessiert, warum Menschen so handeln, fühlen und funktionieren, wie sie es tun.
Ich bringe eine hohe Empathie mit, die lange ein stiller Begleiter meiner Arbeit war und heute zu ihrem Kern geworden ist.

Mein Ansatz ist ganzheitlich.
Ich arbeite mit der Verbindung von psychischer und körperlicher Ebene, beziehe Atem, Wahrnehmung und Selbstregulation ein und setze auf Verstehen, Einordnen und alltagstaugliche Schritte. Es geht nicht um schnelle Lösungen, sondern um Klarheit, Stabilisierung und tragfähige Entwicklung.

Mein Angebot richtet sich an Menschen und Organisationen, die Orientierung suchen, wenn Belastung spürbar wird, Anforderungen steigen und gewohnte Muster nicht mehr tragen.
Ich schaffe Räume, in denen Sortieren, Nachdenken und Neujustieren möglich sind. Ruhig, strukturiert und zugewandt.

Wenn das mit Ihnen resoniert, freue ich mich, von Ihnen zu hören.
Gerne in einem unverbindlichen, kostenfreien Vorgespräch.

Portrait of Mosch Khanedani

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